Im Zusammenhang mit selbstklebenden Lösungen in der Automobilindustrie entstehen oft Fragen –
Zu uns als Unternehmen, zu unseren Prozessen, den Materialien, Maschinen und weiterem.
INNO TAPE entwickelt und produziert kundenspezifische, selbstklebende Lösungen – vom einfachen Klebebandzuschnitt bis zum komplexen, prozessoptimierten Formteil.
Der Standort von INNO TAPE befindet sich in Alfeld (Leine), Niedersachsen, zentral zwischen Hannover und Göttingen.
Nein, INNO TAPE produziert ausschließlich am Standort Alfeld (Leine). Mitarbeitende sind teilweise auch aus dem europäischen Ausland tätig.
INNO TAPE beschäftigt rund 130 Mitarbeitende.
Ja, INNO TAPE liefert Produkte weltweit.
Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu produzieren.
Wir stehen für Vertrauen, Offenheit, Ehrlichkeit, Zusammenarbeit, Mut, Wertschätzung, Vielfalt, Toleranz, Verantwortung und eine motivierende Unternehmenskultur.
Ein Projekt beginnt mit einer Bedarfsanalyse. Anschließend erfolgt die Materialauswahl, die Entwicklung der passenden Aufmachung sowie die Erstellung von Prototypen. Nach erfolgreichen Tests erfolgt die Übernahme in die Serienproduktion.
Ja. Besonders in der Entwicklungsphase erzielen wir den größten Mehrwert, da Formteil und Applikationsprozess gemeinsam ausgelegt werden können.
In der Regel erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden ein Angebot. In Ausnahmefällen kann es aufgrund materialabhängiger Rückfragen etwas länger dauern.
Ja, es können sowohl Prototypen und Kleinserien als auch große Serien gefertigt werden.
Ja. Bei Aufträgen unter 1.000 € wird eine Handlingspauschale von 95 € berechnet.
Wenden Sie sich bei Reklamationen gern direkt an Ihre zuständige Kundenbetreuung oder kontaktieren Sie uns über complaint@innotape.de.
INNO TAPE fertigt selbstklebende Formteile, Klebebandzuschnitte, technische Stanzteile, Laserteile, kundenspezifische, prozessoptimierte Klebelösungen, Schutzfolien, nicht klebende Lösungen, Isolationsfolien sowie kundenspezifische, prozessoptimierte Klebelösungen.
Nein. Wir verarbeiten Materialien renommierter Hersteller wie 3M, tesa, Nitto, Rogers, AFTC, Orafol und weitere.
Nein, wir arbeiten herstellerunabhängig.
Wir arbeiten unter anderem mit Laser-, Stanz- und Plottverfahren sowie Rollenschneiden, Rollensägen, Umrollschneiden, Bogenschneiden, Kaschieren und Umwickeln sowie Kreuzspulen.
Wir liefern die Produkte auf Rolle, auf Bogen, als Einzelteil, als Satz oder gebündelt – abgestimmt auf Ihren Weiterverarbeitungsprozess.
Die maximalen Rollengrößen sind Maschinen-, Material- oder Formteilabhängig und werden individuell abgestimmt.
Ja, für Stanzprojekte werden individuelle Werkzeuge entwickelt.
Kreuzspulen sind Klebebandrollen mit gekreuzter Wickeltechnik. Sie ermöglichen besonders hohe Lauflängen und reduzieren dadurch Rollenwechsel im Produktionsprozess.
In vielen Anwendungen ja. Klebebänder reduzieren Gewicht, vermeiden Korrosion und ermöglichen eine flächige Kraftverteilung sowie eine höhere Designfreiheit.
Klebebänder eignen sich für Metalle, Kunststoffe, Glas sowie lackierte oder beschichtete Oberflächen. Entscheidend sind Sauberkeit, Oberflächenenergie und Beschaffenheit.
Ja, beispielsweise Bänder mit niedriger Endklebkraft oder Systeme wie 3M Dual Lock.
Die Dicke wird beeinflusst durch Bauraum, Toleranzausgleich, Dämpfung sowie das mechanische Verhalten und wird anwendungsabhängig gewählt.
In der Regel nicht. Ausnahmen sind hitzeaktivierbare Klebebänder.
Die Lagerung erfolgt gemäß produktspezifischen Vorgaben. In vielen Fällen können die Teile in der gelieferten Verpackung gelagert werden.
Häufige Ursachen sind eine falsche Materialwahl, ungeeignete Aufmachung, fehlende Informationen zu Umgebungsbedingungen oder unzureichende Tests. Weitere Ursachen sind eine falsche Applikation und zu wenig oder zu viel Andruck, die falsche Reinigung oder die Oberflächenbeschaffenheit.
Ein Liner ist eine Trenn- und Schutzschicht auf der Klebefläche eines Klebebands. Er schützt den Klebstoff und ermöglicht eine saubere Handhabung sowie prozesssichere Verarbeitung.
Es gibt den Trägerliner, den Abdeckliner und den Interliner. Alle drei haben unterschiedliche Funktionen und Anwendungsbereiche.
Der Trägerliner dient als Positionierungs- und Transportschicht für selbstklebende Formteile und sorgt für reproduzierbare Entnahme im Prozess.
Der Abdeckliner schützt eine Klebeseite des Formteils bis zum Moment der Applikation.
Der Interliner wirkt als definierte Trenn- und Schutzschicht und verhindert ungewollte Lagenverklebung. Wichtig: Der Interliner ersetzt weder Träger- noch Abdeckliner, sondern ergänzt das Linerkonzept
Eine Anfasslasche ist ein nichtklebender Bereich am Formteil oder Liner, der das Abziehen, Positionieren und die Handhabung erleichtert – manuell wie automatisiert.
Wir verarbeiten ein- und doppelseitige Klebebänder, Schäume, Schutzfolien, thermisch leitende Materialien, elektrisch leitende Materialien, EMI-/EMV-Materialien, Isolationsfolien sowie weitere Speziallösungen.
Light Blocking Materialien verhindern gezielt unerwünschten Lichteinfall, beispielsweise in Displays, Sensoren oder Kamerasystemen.
Die Klebkraft wird unter anderem durch Oberflächenbeschaffenheit, Sauberkeit, Klebstofftyp, Anpressdruck, Temperatur, Zeit sowie Umgebungsbedingungen beeinflusst.
Adhäsion beschreibt die Haftung zur Oberfläche, Kohäsion den inneren Zusammenhalt des Klebstoffs und Tack die Anfangsklebkraft.
Ja. Je nach Anwendung kommen elektrisch leitende oder elektrisch isolierende Klebebänder zum Einsatz.
Ja, beispielsweise zur Wärmeableitung oder thermischen Isolation.
Je nach Aufbau sind im Automotive-Bereich Temperaturbeständigkeiten von etwa 120 °C bis über 250 °C möglich.
Temporäre Schutzfolien schützen Bauteile für einen definierten Zeitraum, permanente Schutzfolien verbleiben langfristig auf dem Bauteil.
OCA sind optisch klare Klebstoffe für transparente Bauteile wie Glas, Displays oder Sensorabdeckungen.
Kautschuk-Klebebänder bieten eine hohe Anfangsklebkraft, sind jedoch weniger alterungs- und temperaturbeständig. Acrylat-Klebebänder bauen ihre Endklebkraft über Zeit auf und sind besonders beständig gegenüber Temperatur, UV-Strahlung und chemischen Medien wie Ölen, Kraftstoffen oder Reinigungsmitteln.
Sie ermöglichen flächige, leichte, korrosionsfreie Verbindungen und unterstützen automatisierbare Montageprozesse.
Ja, IMDS-Einträge für die verwendeten Rohmaterialien sind möglich.
Ja. Klebebänder übernehmen dort Funktionen wie Fixierung, Isolation, Schutz, Abdichtung sowie Wärme- und EMV-Management.
Unter anderem für Anbauteile, Zierleisten, Embleme, Displayanwendungen, Elektronik, Kabel, Batteriemodule, EMI-/EMV-Abschirmung sowie Schutz- und Isolationsanwendungen.
Die Anforderungen hängen stark vom jeweiligen Einsatzbereich ab. Je nach Anwendung müssen Klebebänder unter anderem hohe Temperaturen, UV-Strahlung, chemische Medien (z. B. Öle, Fette, Kraftstoffe), Alterung sowie mechanische Belastungen wie Vibrationen oder Scherkräfte dauerhaft sicher erfüllen.
INNO TAPE ist zertifiziert nach IATF 16949, DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 14001 sowie UL.
Ein Erstbemusterungsprüfbericht (EMPB) dokumentiert die Übereinstimmung eines Produkts mit den vereinbarten Spezifikationen bei der Erstserie.
Ja, wir verfügen über ein eigenes Lager für Materialien mit hohen Umschlagsmengen.
Die Lieferzeiten sind projektabhängig und werden individuell abgestimmt.
Wir liefern in unser INNO TAPE-Standardverpackung oder entwickeln auf Wunsch individuelle Verpackungslösungen angepasst an die Produkte.
Der Versand erfolgt je nach Sendungsart über die Dienstleister DPD, FedEx sowie die Spedition DACHSER. Selbstverständlich sind auch ab Werk Lieferungen möglich.