Oberflächenspannung

Die Oberflächenspannung ist entscheidend, wenn es darum geht wie gut sich eine Oberfläche verkleben lässt. Doch wussten Sie schon, was Tinte damit zu tun hat? Etwas ganz Entscheidendes. Sie kann nämlich dabei helfen herauszufinden, welche Oberflächenspannung ein Substrat hat. Diese wiederum entscheidet wie gut bzw. ob ein Klebeband auf dem Material haftet. Denn: Verläuft die Tinte, ist die Oberflächenspannung hoch. Sie wird ausreichend benetzt und ist somit gut zu verkleben. Bilden sich stattdessen Tröpfchen, ist die Oberflächenspannung niedrig und eine Verklebung dementsprechend komplexer.

Hier sehen Sie eine Übersicht der gängigsten Materialien und ihrer Oberflächenspannungen. Aluminium oder Eisen gehören mit 840 bzw. 2030 mN/m zu den hochenergetischen Oberflächen und bieten dem Klebstoff eine gute Haftung. Niederenergetische Oberflächen hingegen sind beispielsweise PP (Polypropylen) und PE (Polyethylen). Sie haben eine Oberflächenspannung von 29 bzw. 31 mN/m. Jedoch können auch diese Substrate mit Hilfe der entsprechenden Vorbehandlung problemlos verklebt werden.